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16. Dezember 2018, 11.00 Uhr
20146 Hamburg, Abatonkino, Allende-Platz 3 / Grindelhof

"Fischerhude – Ein deutsches Dorf in der Nazizeit"

Filmreihe: "Die Rückkehr der Täter". Acht Dokumentarfilme von Hannes Heer mit Diskussion


Akademie-Studienleiter/in: Heike Habeck>

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Foto: Wikimedia Commons / PottsFoto: Wikimedia Commons / Potts

"Fischerhude – Ein deutsches Dorf in der Nazizeit"

NDR, 1980, 45 Minuten.

In Gesprächen mit ehemaligen Jung-Nazis, mit der Mutter der wegen regimefeindlicher Flugblätter hingerichteten 22-jährigen Cato Bontjes van Beek und am Beispiel des aus dem Dorf stammenden und nach 1945 unbehelligt zurückgekehrten Nazi-Gauleiters Peper werden die Gründe für den Sieg Hitlers auf dem Land gezeigt.

 

"Brûlez ces lettres – Verbrennt diese Briefe!"

NDR, 1986, 45 Minuten.
Drei Kunststudentinnen organisierten1941 bis 1943 in der Berliner S-Bahn eine Hilfsaktion für französische Kriegsgefangene, die jeden Morgen mit demselben Zug zur Zwangsarbeit transportiert wurden. Eine von ihnen – die Malerin Meme Bontjes van Beek – hatte die Kassiber mit den Berichten und Wünschen der Franzosen später in ihrem Fischerhuder Elternhaus versteckt. Eine Geschichte vom Widerstand im faschistischen Alltag.

 

Hannes Heer, Jahrgang 1941, Filmemacher, Rundfunkautor und Kurator der Ausstellungen "Verbrechen der Wehrmacht" und "Die Vertreibung der Juden aus der Oper 1933 bis 1945", Publikationen zu Wehrmacht, Krieg und Erinnerung stellt in der Reihe acht seiner Dokumentarfilme vor und diskutiert mit den Besucherinnen und Besuchern.

Die sechsteilige Dokumentarfilmreihe im Abatonkino – eine Archäologie der Nazi- und der Nachkriegszeit.

 

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