Veranstaltungen
20. April 2026, 19.30 Uhr
Hamburg, Zeise Kinos, Friedensallee 7-9
23. April 2026, 09.30 Uhr - 17.00 Uhr
Hamburg, Besenbinderhof, Besenbinderhof 57 A
Vier minus drei
Wer bekommt Recht, wer nicht?
Sechster Film der Reihe | Licht und Dunkel. Gespräche über Religion und Film
Gleichheitsversprechen und soziale Realität | 14. Konferenz zur sozialen Spaltung
Das Drama stellt eine Ehefrau und Mutter in den Mittelpunkt, die ihre Familie durch einen Verkehrsunfall verliert. Drehbuchvorlage war der gleichnamige, 2010 erschienene Erlebnisbericht und Bestseller der Österreicherin Barbara Pachl-Eberhart.
Das zentrale Versprechen des Rechtsstaats ist es, dass Justitia blind ist. Doch Verfassungsanspruch und Wirklichkeit klaffen zuweilen auseinander. Das schafft nicht nur für Betroffene Probleme. Es gefährdet zudem die Wertschätzung für ein demokratisches Gemeinwesen. In Zeiten einer weltweiten Erosion des Rechts allemal. Was ist zu tun, damit vor Gericht wirklich alle gleich sind?
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Friede

Schwerpunktthema 2026

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat mit ihrer Friedensdenkschrift von November 2025 auf die veränderte weltpolitische Lage seit dem russischen Angriff auf die Ukraine reagiert. Das ökumenische Leitbild des Gerechten Friedens, dem die Kirchen sich etwa seit der Jahrtausendwende verpflichtet haben, soll weiterentwickelt werden und den – notfalls auch bewaffneten – Schutz vor Gewalt als Grundbedingung für Frieden ins Zentrum rücken.

Kritiker tadeln die Preisgabe des pazifistischen Erbes und die enge Anlehnung an Sicherheitslogiken. Die Denkschrift hat seit ihrem Erscheinen viel Aufmerksamkeit erfahren, und es kristallisieren sich allmählich die besonders diskussionsbedürftigen Punkte heraus. Die Evangelische Akademie der Nordkirche beteiligt sich an dieser Diskussion.

So thematisieren wir im ersten Halbjahr 2026 an vier Vortragsabenden in der Reihe "Gerechter Friede" mit renommierten Expertinnen und Experten wichtige politische und ethische Fragen im Anschluss an die Denkschrift. 


 


Am 11. Mai startet die Reihe mit dem Thema "Für und Wider einer allgemeinen Dienstpflicht".

Eine Zusammenstellung der bisherigen und geplanten Akademie-Veranstaltungen zum Thema finden Sie hier.

 
Gottesdienst und Spiritualität
Nachbericht zum Werkstatt-Tag
Macht- und traumasensible Sprache
"Durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema Gewalt und sexualisierte Gewalt in der Evangelischen Kirche wurde uns deutlich, welch ein machtvolles Instrument die Sprache ist. Mit diesem Werkstatt-Tag wollten wir deshalb diejenigen in ihrer Arbeit unterstützen, die spirituelle Angebote in unserer Kirche und ihren Einrichtungen gestalten", erklärt Akademie-Studienleiterin Maike Lauther-Pohl das Konzept des Kieler Workshop-Tags mit rund 40 Teilehmenden am 27. März. "Wir wollen, dass sich Menschen mit eigenen Gewalterfahrungen in Gottesdiensten und Andachten zuhause fühlen können", erläutert Lauther-Pohl das Anliegen der Veranstalter, zu denen auch die Akademie gehört. Fortsetzung geplant im März 2027. Einen kurzen Nachbericht des Kirchenkreises Nordfriesland lesen Sie hier.
 
5. Rostocker Philosophische Tage
Zu Gast im eigenen Haus
Gemeinschaft ohne Kollektiv
Im Rahmen der 5. Philosophischen Tage Rostock spricht unsere Akademie-Kollegin Linda Stiehm vom Regionalzentrum für demokratische Kultur über die Stadt als Ort liberaler und ästhetisch-ethischer Verbundenheit.

Dabei ist die Sozialphilosophin zu Gast im eigenen Haus, denn diese Veranstaltung der Philosophischen Tage findet in der historischen Diele unsers Rostocker Büros statt.

Herzlich willkommen am 20. April im Ziegenmarkt 4 um 19 Uhr! Eintritt 8 Euro.

Auch Akademiedirektor und Theologieprofessor Dr. Henning Theißen ist Gast der Philosophischen Tage. Und zwar am 22. und 23. April in der Aula der Uni Rostock. Das gesamte Programm finden Sie hier

Der Raub | Enteignung und Vertreibung der jüdischen Geschäftsleute am Neuen Wall in Hamburg

Bevor die jüdische Bevölkerung von den Nazis interniert, ermordet oder vertrieben wurde, wurde sie ihres Besitzes beraubt. Das Schlagwort der Jahre 1938/39 hieß "Arisierung".

So gab es beispielsweise in der Hamburger Geschäftsstraße "Neuer Wall" vor dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Geschäfte und Unternehmen in jüdischem Besitz. Wer waren die Menschen, die einst hier gearbeitet haben? Was wurde aus Ihnen?

Der Historiker und Journalist Cord Aschenberenner recherchierte im Auftrag der Evangelischen Akademie der Nordkirche viele dieser Schicksale. Anfang März 2025 ist unsere Publikation "Der Raub" im Wachholtz Verlag erschienen.

Mehr über unser Projekt "Neuer Wall" lesen Sie hier

 

Cover der Akademie-Publikation "Der Raub"