Veranstaltungen
5. Juni 2026, 15.30 Uhr - 7. Juni 2026, 12.15 Uhr
Kiel, Werkstatt 20. Jahrhundert, Hopfenstraße 30
8. Juni 2026, 19.00 Uhr - 20.30 Uhr
Hamburg, Nikolai-Saal der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern, Harvestehuder Weg 118
Erinnerungskultur unter den Bedingungen der "Zeitenwende"
Die Macht der Hoffnung - Was macht Hoffnung?
Lokale, militär- und kolonialgeschichtliche Herausforderungen | Gemeinsame Gedenkstättentagung Mecklenburg Vorpommern und Schleswig-Holstein
Zum 100. Geburtsjahr von Jürgen Moltmann 1926-2024 ("Theologie der Hoffnung")
Wie verändern sich die Anforderungen an Erinnerungskultur in einer Zeit, in der militärisches Handeln zunehmend die Diplomatie ersetzt? Die inzwischen vierte gemeinsame Gedenkstättentagung widmet sich in Kiel den lokalen, militär- und kolonialgeschichtlichen Herausforderungen und der Frage, wie eine kritische Reflexion von Relikten archaischer Traditionen in unserer Zeit gelingen kann.
Es scheint, dass die einstige Konjunktur der Hoffnung in der politischen und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorbei ist. Aber: "Die Kirche spricht von Hoffnung", schreibt der Rat der EKD in seiner Friedensdenkschrift (2025). Was gibt jenseits von Pragmatismus und Verzweiflung Grund zur Hoffnung? Darüber diskutieren der frühere Berliner Bischof M. Dröge und der Theologieprofessor G. Thoma...
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Friede

Schwerpunktthema 2026

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat mit ihrer Friedensdenkschrift von November 2025 auf die veränderte weltpolitische Lage seit dem russischen Angriff auf die Ukraine reagiert. Das ökumenische Leitbild des Gerechten Friedens, dem die Kirchen sich etwa seit der Jahrtausendwende verpflichtet haben, soll weiterentwickelt werden und den – notfalls auch bewaffneten – Schutz vor Gewalt als Grundbedingung für Frieden ins Zentrum rücken.

Kritiker tadeln die Preisgabe des pazifistischen Erbes und die enge Anlehnung an Sicherheitslogiken. Die Denkschrift hat seit ihrem Erscheinen viel Aufmerksamkeit erfahren, und es kristallisieren sich allmählich die besonders diskussionsbedürftigen Punkte heraus. Die Evangelische Akademie der Nordkirche beteiligt sich an dieser Diskussion.

 


So thematisieren wir im ersten Halbjahr 2026 an vier Vortragsabenden in der Reihe "Gerechter Friede" mit renommierten Expertinnen und Experten wichtige politische und ethische Fragen im Anschluss an die Denkschrift. 

Eine Zusammenstellung der bisherigen und geplanten Akademie-Veranstaltungen zum Thema finden Sie hier.

 
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Perspektiven für eine zukunftsfähige Gesellschaft
Nachdenken über Gott in der Klimakrise
Im Transformationssalon am 27. April 2026 hatten wir die Theologien PD Dr. Frederike van Oorschot, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft F.E.S.T., zu Gast. Sie stellt die aktuellen Erkenntnisse der evangelischen Theologie zur Klimakrise dar.

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Der Raub | Enteignung und Vertreibung der jüdischen Geschäftsleute am Neuen Wall in Hamburg

Bevor die jüdische Bevölkerung von den Nazis interniert, ermordet oder vertrieben wurde, wurde sie ihres Besitzes beraubt. Das Schlagwort der Jahre 1938/39 hieß "Arisierung".

So gab es beispielsweise in der Hamburger Geschäftsstraße "Neuer Wall" vor dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Geschäfte und Unternehmen in jüdischem Besitz. Wer waren die Menschen, die einst hier gearbeitet haben? Was wurde aus Ihnen?

Der Historiker und Journalist Cord Aschenberenner recherchierte im Auftrag der Evangelischen Akademie der Nordkirche viele dieser Schicksale. Anfang März 2025 ist unsere Publikation "Der Raub" im Wachholtz Verlag erschienen.

Mehr über unser Projekt "Neuer Wall" lesen Sie hier

 

Cover der Akademie-Publikation "Der Raub"