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Veranstaltungen

2. Dezember 2016, 14.00 Uhr - 3. Dezember 2016, 13.30 Uhr
Hamburg, Missionsakademie an der Universität Hamburg, Rupertistraße 67

Kirchen des gerechten Friedens werden

Wer aus dem Frieden Gottes lebt, tritt für den Frieden in der Welt ein. Mit dieser Feststellung und dem Leitbegriff "Gerechter Friede" ist in der theologischen und politischen Debatte eine Richtung vorgegeben, die es angesichts der zahlreichen Konflikte in der Welt in konkrete Schritte umzusetzen gilt. Die Tagung will friedensethische Akzente und Beiträge aus der deutschen, europäischen und ökumenischen Diskussion miteinander ins Gespräch bringen.

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2. Dezember 2016, 18.30 Uhr - 4. Dezember 2016, 13.30 Uhr
Zingst, Zingsthof, Landstraße 1

Macht hoch die Tür ...

Türen und Advent – der erste Gedanke dabei ist der Adventskalender mit seinen 24 Türchen. Hinter jedem verbirgt sich eine Überraschung. Jeden Tag eine kleine Freude, um die Wartezeit zu versüßen. Warten worauf? Und welche Tür öffnet sich wohl am Ende der Adventszeit? An diesem Wochenende öffnen wir gemeinsam Türen zum Nachdenken. Wir wollen zusammen singen und basteln.

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5. Dezember 2016, 20.00 Uhr
Hamburg, Abaton-Kino, Allendeplatz 3

Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Zum Abschluss unser Filmreihe "Licht und Dunkel - Gespräche über Film und Religion" zeigen wir am 5. Dezember den Film "Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen" von Cyril Dion, Mélanie Laurent (Frankreich 2015, 120 Min.) Dr. Mirjam Freytag, Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche, ist für das Publikumsgespräch eingeladen.

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9. Dezember 2016, 09.00 Uhr - 18.30 Uhr
Rostock, Universität Rostock, Institut für Verwaltungswissenschaften, Ulmenstraße 69

Offene oder geschlossene Identität?

Der Aufstieg des Rechtspopulismus in nahezu allen westlichen Demokratien ist ein starkes Indiz dafür, dass sich eine neue gesellschaftliche Konfliktlinie formiert, die öffentliche Debatten bestimmt, Gesellschaften polarisiert und den Parteienwettbewerb neu strukturiert.

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Aktuelles

Gedanken zum Advent

Die Zeit des Wartens ist ein Geschenk

Nun ist es wieder so weit: Die Adventszeit mit ihrer Vorfreude auf das Christfest hat begonnen! Mitten in der dunklen Jahreszeit verbreiten die Lichter an den Tannenbäumen auf Plätzen und in Vorgärten und die Kerzen in den Fenstern der Häuser ihren hellen Glanz.

Es tut uns gut, dass das Weihnachtsfest mit all seinem Trubel, den Geschenken und dem Festessen der ganzen Familie nicht plötzlich über uns hereinbricht. Diese Zeit des Wartens, des Vorgeschmacks auf das große Fest, ist ein Geschenk, damit wir nicht in der Hektik des Alltags untergehen. Es bleibt so ein eigener Zauber über diesen Wochen. Denn wenn alles sofort zur Verfügung steht, geht die erwartungsvolle Vorfreude verloren.

Wie Jahreszeiten wechseln und wie jedes Lebensalter seine eigene Art hat, so hat alles seine Zeit. Nach den Tagen der Besinnung auf unsere Endlichkeit bewegen wir uns nun auf das Geschenk des Lebens zu, der wunderbaren Geburt Jesu, dem Wunder des Neuanfangs, das jeder Geburt innewohnt, wie es die politische Philosophin Hannah Arendt sagte.

Den Gewinn, den ein solch heilsamer Rhythmus garantiert, sollten wir nicht billig verschleudern. Dafür ist die Adventszeit zu kostbar: Sie unterbricht unseren Alltag, lädt uns ein, im Warten auf das große Fest die vielen Schritte der kleinen Feste zu gehen. Vieles werden wir dabei entdecken, wenn wir wie die Kinder mit offenen Augen durch die vorweihnachtliche Welt gehen. Es sind die gleichen Häuser, die gleichen Menschen. Und doch ist alles anders. Nehmen wir uns Zeit, warten wir, verlangsamen wir unseren Alltag, dann werden wir es entdecken.

Dann wird es uns auch gelingen, diesen Perspektivenwechsel mit in unseren Alltag zu nehmen. Und von einem solchen Staunen, einem so gearteten Blickwechsel lebt auch der Diskurs in unserer Akademie – in dieser Adventszeit und dann wieder im neuen Jahr.

Die Evangelische Akademie der Nordkirche Am Ziegenmarkt 4 in Rostock. Foto: DB